Engagement aus Bayreuth auf Bundesebene
Die Jurastudentin Emma Wahl von der Universität Bayreuth ist in den Bundesvorstand von ELSA-Deutschland e.V. gewählt worden. Seit dem 1. August ist sie offiziell im Amt und übernimmt damit eine zentrale Rolle in einem der größten Jurastudierenden-Netzwerke Europas.

ELSA, die European Law Students’ Association, vernetzt Studierende und junge Juristinnen und Juristen weltweit. In Deutschland engagieren sich rund 14.500 Mitglieder in 43 lokalen Gruppen. Auch an der Universität Bayreuth ist ELSA mit etwa 400 Mitgliedern stark vertreten. Ziel des Vereins ist es, das Jurastudium durch praxisnahe Angebote zu ergänzen. Dazu zählen insbesondere Kanzleiveranstaltungen, Moot Courts sowie Soft-Skill-Trainings, etwa zu Verhandlungsführung oder Mandantengesprächen.
Emma Wahl bringt umfangreiche Erfahrung aus ihrer bisherigen Arbeit bei ELSA Bayreuth mit, wo sie als Präsidentin tätig war. In dieser Funktion verantwortete sie unter anderem die externe Kommunikation sowie die Gewinnung und Betreuung von Partnern. „Man wächst in die Aufgaben hinein“, beschreibt sie ihren Weg vom ersten Stammtisch bis in den Bundesvorstand.
Im Bundesvorstand liegt ihr Fokus nun auf der Betreuung der lokalen Fakultätsgruppen sowie auf organisatorischen und strukturellen Fragen. Dazu gehören auch Themen wie Datenschutz, Vereinsorganisation und die Unterstützung bei Herausforderungen vor Ort. „Wir wollen für alle Fakultätsgruppen verlässliche Ansprechpartner sein“, sagt die Bayreuther Studentin.
Die neue Aufgabe bringt ein hohes Maß an Verantwortung und Zeitaufwand mit sich. Neben regelmäßigen deutschlandweiten Terminen gehören auch internationale Veranstaltungen zum Pflichtprogramm. ELSA Deutschland nimmt dabei eine wichtige Rolle im internationalen Netzwerk ein und repräsentiert deutsche Studierende auf europäischer Ebene.
Trotz des intensiven Engagements setzt Emma Wahl ihr Jurastudium an der Universität Bayreuth fort und organisiert Studium und Ehrenamt parallel. Für andere Studierende hat sie eine klare Botschaft: „Man sollte sich einfach trauen. Perfekt ist niemand – und Engagement beginnt oft mit dem ersten kleinen Schritt.“
Mit ihrem Eintritt in den Bundesvorstand knüpft Emma Wahl an die lange Tradition studentischen Engagements an der Universität Bayreuth an. Zugleich will sie neue Impulse für die zukünftige Entwicklung von ELSA Deutschland einbringen. Emma Wahl ist nach mehr als zehn Jahren die erste Jurastudentin aus Bayreuth, die in den Bundesvorstand gewählt wurde.

Jennifer Opel
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