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Prof. Dr. Guggenberger übernimmt Professur für Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt KI-Strategie, -Management und -Governance
Prof. Tobias Guggenberger

Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. Sie eröffnet Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen neue Möglichkeiten, ihre Produktivität zu steigern, fundiertere Entscheidungen zu treffen sowie innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu schaffen. Gleichzeitig gehen damit nicht nur technische Herausforderungen einher. Auch Prozesse, Strukturen und Formen der Wertschöpfung müssen an die neuen Möglichkeiten angepasst werden. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Forschung von Tobias Guggenberger an, der seit dem 15. August 2026 die Professur für Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt KI-Strategie, -Management und -Governance an der Universität Bayreuth innehat.

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth begann Tobias Guggenberger seine Tätigkeit am Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT und am FIM Forschungsinstitut für Informationsmanagement. Dort beschäftigte er sich sowohl in der Forschung als auch in Beratungsprojekten intensiv mit der Frage, wie Organisationen die Potenziale neuartiger Technologien erkennen, diese erfolgreich erschließen und die Technologien in bestehende Strukturen und Prozesse integrieren können. Parallel zu seiner Tätigkeit promovierte er an der Universität Bayreuth mit Auszeichnung im Fach Wirtschaftsinformatik. Anschließend setzte er seine wissenschaftliche Arbeit bei Fraunhofer und am FIM Forschungsinstitut als Postdoc fort. In den vergangenen Jahren rückte dabei zunehmend die KI-Transformation von Organisationen in den Fokus seiner Arbeit.

Im Mittelpunkt seiner künftigen Forschung stehen Fragen, die viele Organisationen derzeit bewegen: Welche Anwendungsfälle eignen sich tatsächlich für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz? Wie lassen sich neue Technologien erfolgreich in bestehende Organisationen integrieren? Wie müssen Prozesse neu gedacht werden, damit KI ihr Potenzial entfalten kann? Und wie gelingt es, Mitarbeitende auf diesem Weg mitzunehmen?

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„Künstliche Intelligenz entfaltet ihren Wert nicht allein durch leistungsfähige Algorithmen“, betont Tobias Guggenberger. „Entscheidend ist, wie Organisationen Prozesse neu gestalten, Beschäftigte einbinden und aus technologischen Möglichkeiten tragfähige Modelle der Wertschöpfung entwickeln.“ Mit seiner Forschung möchte er Unternehmen und öffentliche Einrichtungen dabei unterstützen, KI nicht als isolierte Technologie zu betrachten, sondern als Bestandteil umfassender organisatorischer Veränderungen.

Die Professur verbindet damit technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven auf die digitale Transformation. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zu entwickeln, die Unternehmen Orientierung bei der Einführung und Governance neuer KI-Anwendungen geben und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten der Technologie fördern.

Dr. Stefan Fehm-Danoglidis

Dr. Stefan Fehm-Danoglidis

Pressesprecher, Hochschulkommunikation

Telefon: 0921 / 55-5300
E-Mail: stefan.fehm-danoglidis@uni-bayreuth.de

Webmaster: Team UBTaktuell