Neben sieben renommierten Ökonomen aus den USA präsentierten auch sechs Volkswirtinnen und Volkswirte aus dem europäischen Ausland und Deutschland ihre aktuellen Forschungsarbeiten zu wichtigen Themen der Handelsökonomik. Während die einzelnen Vorträge sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzten, spielten Aspekte der Unsicherheit internationaler Handelsbeziehungen, der Zugang zu neuen Technologien, insbesondere zu künstlicher Intelligenz, sowie die Auswirkungen politischer Interventionen beim diesjährigen Workshop eine besondere Rolle.
Mit Tim Lüdiger und Leandro Navarro hatten auch zwei Nachwuchswissenschaftler der Universität Bayreuth die Gelegenheit, ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu präsentieren und wertvolle Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten zu erhalten. Zudem bot der diesjährige TRISTAN-Workshop auch anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Bayreuth die Gelegenheit, lebendige wissenschaftliche Diskussionen hautnah mitzuerleben und sich mit den Forscherinnen und Forschern auszutauschen und über ihre eigene Forschung zu sprechen.
Die Veranstalter nutzten die Möglichkeit, im Rahmen des Workshops auch die Universität und die Stadt Bayreuth zu präsentieren. In ihren Begrüßungsworten hob die Vizepräsidentin für Internationalisierung, Chancengleichheit und Diversity, Prof. Nina Nestler, die Bedeutung des TRISTAN-Workshops für Fakultät und Universität hervor. Im sozialen Rahmenprogramm wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Abend in der Villa Wahnfried geboten. In einem einstündigen Konzert brachte der international angesehene Pianist Prof. Michael Wessel dem Publikum das Schaffen Richard Wagners näher und überzeugte es von der schöpferischen Kraft und Virtuosität eines der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte. Das anschließende Abendessen bot den anwesenden Gästen Gelegenheit zum Austausch mit dem Künstler und den anderen Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern. Eine Führung durch die historische Altstadt gab den Gästen am zweiten Abend des Workshops Einblicke in die große Bedeutung der Bayreuther Markgrafen und insbesondere von Markgräfin Wilhelmine für das kulturelle Erbe Bayreuths.
Die sehr positiven Erfahrungen, der Mehrwert, den dieser Workshop für die Reputation des Forschungsstandortes Bayreuth und für die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Bayreuth bietet, sowie die Unterstützung durch die Universitätsleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lehrstühle motivieren die Professoren Egger und Larch, einen sechsten TRISTAN-Workshop im Jahr 2028 zu organisieren. Sie werden zeitnah mit den Planungen und der Sponsorensuche beginnen.