Das war das Summer Feeling 2026
Zwei Wochen lang verwandelte sich das Campus-Rondell in eine lebendige Oase aus Sand, Musik und Sport. Die Spuren des Sandes werden noch eine Weile zu sehen sein. Das Summer Feeling am Unistrand, das im Rahmen eines Seminars organisiert wird, ging zu Ende – und hinterlässt strahlende Gesichter, volle Social-Media-Feeds und großartige Erinnerungen. Jetzt, zwei Wochen danach, ist es Zeit für einen Rückblick.
Nach regnerischen Aufbautagen strahlte vom ersten bis zum letzten Eventtag die Sonne. Über zehn Monate hatten die Studierenden an Konzept, Logistik und Programm gefeilt. Das Ergebnis war ein reibungsloser Ablauf, der von Gästen, Partnern und auf Social Media gefeiert wurde. Im Mittelpunkt des Geschehens stand die Sandfläche. Ob Beachvolleyball, Freiluftkino oder Live-Musik: Hier konnte man barfuß tanzen, in Liegestühlen entspannen oder die Seele baumeln lassen. Der Besuchermagnet waren die Public Viewings der Fußball-WM. Schon Stunden vor Anpfiff strömten tausende Fans herbei, um die Spiele der deutschen Mannschaft zu verfolgen. Die Spiele sorgten für eine friedliche und euphorische Stimmung bis in die Nächte hinein.

Leider lief nicht alles nach Plan, denn am zweiten Sonntag musste das Abendprogramm aufgrund einer amtlichen Unwetterwarnung kurzfristig abgesagt werden. Das Team reagierte sofort: Das Rondell wurde geräumt und gesichert. Das Unwetter zog zwar vorbei, doch die Sicherheitsvorkehrungen bewährten sich. Auch die Hitzewelle stellte das Team vor Herausforderungen. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad wurden Sportturniere wie das universitäre Beachsoccer-Turnier zur Belastungsprobe. Das Organisationsteam stellte daher mit einem Schlauch und Strahlrohr der Uni-Technik einen künstlichen Regenschauer her und sorgte bei Sportlerinnen und Sportlern sowie bei Zuschauerinnen und Zuschauern für Abkühlung. Auch für das Team hatte die Hauptorganisation vorgesorgt und stellte eine Wasserversorgung, Schatten durch Schirme und Sonnenschutzmittel sicher. Dass ein Event dieser Größe kein Selbstläufer ist, zeigt der Blick hinter die Kulissen. Nach den Public Viewings, während sich die Gäste auf den Heimweg machten, begann für das Team die Aufräumaktion. Jeden Abend musste das Eventgelände aufgeräumt und auf den nächsten Tag vorbereitet werden. Die ein oder andere Nacht fiel zwar etwas kürzer aus, das konnte allerdings mit genügend freien Tagen wieder ausgeglichen werden.

Mit dem Ende des Unistrands ist die Arbeit noch nicht vorbei. Vergangene Woche stand der Abbau an. Von der Leinwand, der Bühne oder den großen Zelten ist nur noch der Sand übriggeblieben. Dieser soll im Laufe der Woche das Rondell verlassen. Parallel kümmern sich die Ressorts des Organisationsteams um Rechnungen, Rücklieferungen von Ausrüstung und eine umfassende Dokumentation. Letztere dient nicht nur der wissenschaftlichen Aufarbeitung, sondern auch als Leitfaden für die nächsten Organisatoren. Ob es 2028 eine Neuauflage geben wird, ist noch offen. Der Aufwand ist enorm, und ein neues, engagiertes Team muss gefunden werden. Ob Sand zwischen den Zehen, mitfiebernde Fußballfans oder kühlende Regenschauer: Dieses Event hat gezeigt, was möglich ist, wenn Studierende mit Leidenschaft bei der Sache sind.

Jennifer Opel
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E-Mail: jennifer.opel@uni-bayreuth.de
