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Die Welt der Elektrochemie zu Gast in Bayreuth: Rekordbeteiligung bei der „GDCh Electrochemistry 2026“

Über vier Tage hinweg bot die Tagung eine internationale Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Elektrochemie. Das wissenschaftliche Programm umfasste 200 Fachvorträge, darunter fünf Plenarvorträge und 20 eingeladene Keynotes, sowie 201 Posterpräsentationen. Die Beiträge reichten von elektrochemischer Grundlagenforschung über industrielle Anwendungen bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz in der Forschung.

Besonderes Interesse fanden Vorträge zu neuartigen Batteriematerialien, die über die heute kommerziell dominierende Lithium-Ionen-Technologie hinausweisen. Große Aufmerksamkeit erhielten zudem neue Methoden zur Untersuchung elektrochemischer Systeme während ihres Betriebs, die wichtige Einblicke in Prozesse innerhalb von Batterien und anderen Energiespeichern ermöglichen. Auf reges Interesse stießen außerdem Beiträge aus den Bereichen Elektrosynthese und Power-to-X. Hier wurde gezeigt, wie sich Strom aus erneuerbaren Energien nutzen lässt, um Kohlendioxid in wertvolle chemische Rohstoffe und Produkte umzuwandeln.

Neben dem wissenschaftlichen Programm bot die Tagung zahlreiche Gelegenheiten zum persönlichen Austausch. Bei einer deutsch-tschechischen Bierverkostung im „Frischraum“ der Universität sowie beim Konferenzabend in der Oberfrankenhalle kamen Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen und Ländern miteinander ins Gespräch. Viele Teilnehmende hoben in ihrem Feedback insbesondere die offene und persönliche Atmosphäre der Veranstaltung sowie die besondere Umgebung des Bayreuther Campus hervor.

Electrochemistry2026

„Die außerordentlich positive Resonanz aus der internationalen Fachgemeinschaft freut uns sehr“, betonen die beiden Tagungsleitenden Prof. Dr. Christina Roth und Prof. Dr. Roland Marschall. „Die hohe Beteiligung und die Qualität der wissenschaftlichen Beiträge haben gezeigt, welche Dynamik derzeit in der Elektrochemie steckt und wie wichtig der internationale Austausch für die Entwicklung neuer Lösungen in den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und industrielle Transformation ist.“

Der Erfolg der Konferenz ist auch dem großen Engagement des lokalen Organisationsteams sowie der engen Zusammenarbeit mit der Tschechischen Chemischen Gesellschaft zu verdanken. Zugleich unterstrich die Tagung die starke Position der Universität Bayreuth in der elektrochemischen Forschung. Sichtbar wurde dies insbesondere in zahlreichen Beiträgen des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik (BayBatt), das aktuelle Arbeiten zur Batterieforschung präsentierte und die Bayreuther Expertise auf diesem Zukunftsfeld eindrucksvoll demonstrierte. Mit der Ausrichtung der „GDCh Electrochemistry 2026“ setzte die Universität Bayreuth erneut einen wichtigen Impuls für den wissenschaftlichen Austausch in einem Forschungsgebiet, das für die Energiewende und eine nachhaltige Industrie von zentraler Bedeutung ist.

Electrochemistry2026
Electrochemistry2026
Dr. Stefan Fehm-Danoglidis

Dr. Stefan Fehm-Danoglidis

Pressesprecher, Hochschulkommunikation

Telefon: 0921 / 55-5300
E-Mail: stefan.fehm-danoglidis@uni-bayreuth.de

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