Das Gremium, das in der Grundordnung der Universität verankert ist und derzeit 28 Mitglieder umfasst, setzt sich unter anderem aus den gewählten Vertreterinnen und Vertretern in Fakultätsräten, Senat und Hochschulrat, den Mitgliedern der Präsidialkommissionen sowie der Sprecherin bzw. dem Sprecher der Doktorandenvertretung der University of Bayreuth Graduate School und den Frauenbeauftragten dieser Statusgruppe zusammen.
Organisiert wurde die Sitzung vom Sprecher Dr.-Ing. Michael Gleißner, seiner Stellvertreterin Dr. Brit-Maren Schjeide und seinem Stellvertreter Dr. Steffen Schmidt. Im Mittelpunkt stand die weitere Entwicklung des Standortes Kulmbach. Dr. Susanne Strebin, Koordinatorin des Campus Kulmbach, stellte die Gründungshistorie, die aktuellen Professuren, die Studiengänge sowie die zukünftigen Ausbaupläne vor.
Als Zeichen der engen Verbundenheit zum Hauptcampus in Bayreuth tagt der Konvent regelmäßig auch am Außenstandort Kulmbach – die aktuelle Sitzung war bereits die zweite dieser Art. Im Anschluss erhielten die Mitglieder eine Führung durch die Vorlesungsräume und Labore des Campus, darunter Bereiche in der Alten Spinnerei sowie im Fritz. Dabei konnten sie einen unmittelbaren Eindruck von der dynamischen Entwicklung des jungen Standortes und der hervorragenden infrastrukturellen Möglichkeiten gewinnen.
„Der Besuch am Campus Kulmbach hat uns deutlich gezeigt, wie rasant sich der Standort entwickelt und welches Potenzial er für Forschung und Lehre bereithält. Für unsere Gremienarbeit ist es entscheidend, solche Entwicklungen direkt vor Ort zu erleben, um die Interessen von Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, Habilitierenden und Angehörigen des akademischen Dienstes fundiert vertreten zu können. Der Konvent bietet dafür eine zentrale Plattform: Wir bündeln Informationen, koordinieren die Arbeit unserer Vertreterinnen und Vertreter und bringen die Anliegen des wissenschaftlichen Nachwuchses aktiv in universitäre Entscheidungsprozesse ein. Zudem fördern wir durch öffentliche Veranstaltungen den Austausch über aktuelle Themen des Mittelbaus“, sagt Gleißner zusammenfassend.