Für viele junge Menschen an der Fakultät in Kulmbach ist es der erste längere Auslandsaufenthalt, daher ist jede Hilfe beim Ankommen willkommen: Begleitung bei Ämtergängen, Ausgehtipps, Hintergrundinfos zur Mentalität der Menschen in Oberfranken, Unterstützung bei der Suche nach z.B. veganen Lebensmitteln, Vertrautmachen mit örtlichen Gepflogenheiten oder einfach mal ein gemeinsames Kaffeetrinken. Die Gestaltung und Intensität der Patenschaft hängt ganz von den Wünschen und den zeitlichen Möglichkeiten der Beteiligten ab.
Eine Patin/ein Pate sollte Interesse an anderen Kulturen und gute Englischkenntnisse mitbringen. Ehrenamtliche werden ab sofort gesucht!
„Das Patenschaftsprogramm ist für unsere Universität eine große Bereicherung. Es erleichtert unseren internationalen Studierenden den Start im neuen Land, bietet eine sehr gute Möglichkeit zum interkulturellen Austausch und schafft eine wertvolle Verbindung zwischen Universität und Bevölkerung“, so die Dekanin der Fakultät in Kulmbach, Prof. Janin Henkel-Oberländer.
Die Gründung des Patenschaftsprogramms geht auf Kulmbacher Bürgerinnen und Bürger zurück. Seit Oktober 2020 koordinieren die Fakultätsreferentinnen für Lehre und Studierende an der Fakultät für Lebenswissenschaften das Programm. Schon 57 internationale Studierende konnten bisher mit einer Patin oder einem Paten zusammengebracht werden, und die Rückmeldungen sind durchweg positiv: Freundschaften sind entstanden, Sprachkenntnisse wurden verbessert, es gab organisatorische Unterstützung, Praktika wurden vermittelt.