Engagement, das Kreise zieht: Festivaltag „Helden der Heimat“ für Social Entrepreneurship
Beim Festivaltag „Helden der Heimat Oberfranken“ am 17. Oktober im Zirkuszelt Don Bosco des Jugendwerks Bamberg standen Menschen im Mittelpunkt, die mit Ihren Initiativen Oberfranken aktiv mitgestalten. Mit dabei war auch die Universität Bayreuth, die das Programm über das Institut für Entrepreneurship & Innovation wissenschaftlich und praktisch begleitet.

Wie entsteht Heimat? Für die Teilnehmenden des Festivaltags „Helden der Heimat Oberfranken“ lautet die Antwort: durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und ihre Umgebung aktiv mitgestalten. Im Zirkuszelt Don Bosco des Jugendwerks Bamberg präsentierten zehn Initiativen ihre Projekte und kamen mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.
Das Programm „Helden der Heimat“ der Adalbert Raps Stiftung fördert bürgerschaftliches Engagement in Oberfranken und macht gesellschaftliche Wirkung sichtbar. Seit 1948 unterstützt die Stiftung Menschen und Organisationen, die Ideen für ihre Heimat entwickeln und umsetzen. Über die Auszeichnungen entschied eine Jury aus Prof. Gisa Stich, Simone Famulla, Frank Kühne, Prof. Eva Jakob und Wolfgang Mehrer. In seinem Grußwort betonte Unternehmer Frank Kühne die Bedeutung des Ehrenamts für die Region: „Heimat ist, was man fühlt. Engagement verändert Heimat. Hier im Zelt entsteht etwas Neues, Einzigartiges.“
Eine besondere Verbindung zur Universität Bayreuth besteht durch die Juniorprofessur für Social Entrepreneurship, die Teil des Instituts für Entrepreneurship & Innovation ist. Das Team um Prof. Eva Jakob verantwortet das Projekt wissenschaftlich und begleitet die teilnehmenden Organisationen durch Workshops, Coachings und die inhaltliche Weiterentwicklung ihrer Ideen. Die zehn ausgewählten Helden-Teams wurden 10 Monate begleitet und drei weitere Teams wurden beim Festival-Abend für eine zweite Förderphase ausgewählt. Ziel ist es, die gesellschaftliche Teilhabe in Oberfranken durch unternehmerische und innovative Ansätze zu stärken und nachhaltige Wirkung zu entfalten. Ziel ist es, die gesellschaftliche Teilhabe in Oberfranken zu stärken und nachhaltige Wirkung zu entfalten. „Die Helden-Projekte zeigen, wie viel Innovationskraft und Umsetzungskraft in unserer Region steckt. Die Verbindung von Macherinnen und Machern, die gesellschaftliche Herausforderungen mit ihren Initiativen anpacken und Neues ausprobieren, um diese Initiativen wachsen zu lassen,schafft die Voraussetzung dafür, dass gute Ideen langfristig Wirkung entfalten können“ so Prof. Eva Jakob.



Zu den vorgestellten Initiativen gehörte auch die E-Sport-Community mit Wurzeln an der Universität Bayreuth. Die Gruppe wurde 2014 als Hochschulgruppe gegründet und organisiert sich seit 2021 als Verein. Vorgestellt von Luisa Meinlschmidt und Anton Rupprecht, zeigte das Projekt, wie digitale Freizeitangebote Menschen zusammenbringen können. Mit seinem Schwerpunkt auf Barrierefreiheit und Gemeinschaft leistet der Verein einen Beitrag gegen soziale Isolation und schafft niedrigschwellige Begegnungsräume für unterschiedliche Zielgruppen.
Für die zweite Förderphase wählte die Jury den Bayreuther Verein Team Bananenflanke, der Fußballangebote für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung schafft, die Rettungshundestaffel des ASB Coburg sowie die Geschwister-Gummi-Stiftung mit ihrem Projekt DoMiNo, einem Mentorenprogramm für Kinder psychisch erkrankter Eltern.
Die drei ausgezeichneten Teams erhalten nun ein weiteres Jahr intensive Begleitung durch die Juniorprofessur für Social Entrepreneurship der Universität Bayreuth sowie ein bedingungsloses „Held*innen-Geld“ in Höhe von jeweils 15.000 Euro durch die Adalbert-Raps-Stiftung . Damit können sie ihre Projekte weiterentwickeln und ihre gesellschaftliche Wirkung in Oberfranken ausbauen. Die Auszeichnungen machten eindrucksvoll sichtbar, wie vielfältig und wirksam ehrenamtliches Engagement in der Region ist.
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerteams, weiterhin viel Erfolg allen teilnehmenden Initiativen und ein herzliches Dankeschön an die Adalbert Raps Stiftung, die dieses besondere Programm ermöglicht.







Prof. Dr. Eva Alexandra Jakob
Universität Bayreuth
Tel.: +49 (0)921 - 55 4556
E-Mail: eva.jakob@uni-bayreuth.de
Dr. Stefan Fehm-Danoglidis
Pressesprecher, Hochschulkommunikation
Telefon: 0921 / 55-5300
E-Mail: stefan.fehm-danoglidis@uni-bayreuth.de
