Universität Bayreuth stärkt ihre IT Sicherheit mit Unit 42
Die Universität Bayreuth hat ihre IT Sicherheitsstrategie gezielt weiterentwickelt, um Forschung, Lehre und Verwaltung in einem offenen und zugleich geschützten digitalen Umfeld zu ermöglichen. Hintergrund ist die zunehmende Zahl hochentwickelter Cy-berangriffe auf Hochschulen weltweit. Um diesen Risiken wirksam zu begegnen, arbei-tet die Universität Bayreuth seit Kurzem mit Unit 42, dem Cybersecurity Expertenteam von Palo Alto Networks, zusammen.
Als forschungsstarke und international vernetzte Universität ist die Universität Bayreuth auf eine leistungsfähige, jederzeit verfügbare IT‑Infrastruktur angewiesen. Tausende Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitarbeitende greifen täglich von unterschiedlichsten Geräten und Standorten auf universitäre Systeme zu. Diese Offenheit ist essenziell für akademische Zusammenarbeit, vergrößert jedoch zugleich die Angriffsfläche für Cyberkriminelle.
Konkret setzt die Universität Bayreuth auf PA‑Series Firewalls sowie einen Unit 42 Retainer, der im Ernstfall einen schnellen Zugriff auf spezialisierte Incident‑Response‑Expertise ermöglicht. Bereits zum Start des akademischen Jahres wurde diese Zusammenarbeit praktisch erprobt: In einer besonders arbeitsintensiven Phase entdeckte das IT‑Team Hinweise auf Schadsoftware im Universitätsnetz.
Unit 42 analysierte den Vorfall innerhalb weniger Stunden, bewertete Ausmaß und Schwere der Bedrohung und unterstützte die Universität Bayreuth bei gezielten Gegenmaßnahmen. Was früher Wochen gedauert hätte, konnte so in kürzester Zeit aufgeklärt werden. Gleichzeitig erhielt das IT‑Sicherheitsmanagement konkrete Empfehlungen zur weiteren Härtung der Systeme – auch im Hinblick auf ältere Infrastrukturen.
Neben der akuten Incident Response profitiert die Universität Bayreuth auch langfristig von der Partnerschaft. Schulungen wie das First Responder Training stärken die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden im IT‑Service und fördern eine enge, eingespielte Zusammenarbeit mit den externen Expertinnen und Experten. Ziel ist es, den sicheren Universitätsbetrieb kontinuierlich weiterzuentwickeln und Studierenden wie Beschäftigten ein verlässliches digitales Lern‑ und Arbeitsumfeld zu bieten.


