„Forum Zukunftswald“ erfolgreich gestartet
Mit zwei Themen ging es im September und Oktober 2021 los: „Dürre und Starkregen – Der Wald als Puffer“ sowie „Baumarten für den Wald von morgen“.
Wolf von Aufseß (r.) erläutert vor der Exkursion die Verhältnisse im Forstrevier, unterstützt von Dr. Gregor Aas vom Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth.
Waldbesitzer Wolf von Aufseß erklärt: Was wurde im feuchten Talgrund und an den Talhängen gerodet und gepflanzt, und warum?
Ökologe Andreas von Heßberg moderiert die Diskussion: Wie kann der Wald in seiner Funktion als Wasserspeicher gezielt gefördert werden?
Für den Humusaufbau gilt es, Fichtenmonokulturen zu vermeiden und die Laubbäume in der Naturverjüngung gezielt zu fördern.
Diskutiert wurde das gezielte Vernässen: Könnte man diesen Bachlauf aufstauen, und was wären die Konsequenzen?
Viel Gutes lässt sich für den Wasserhaushalt und die Klimastabilität von Wäldern schon mit einer gezielten Förderung von Arten aus der Naturverjüngung erreichen.
Mit dem Laptop im Wald: das Standortinformationssystem BASIS bewertet gezielt das zukünftige Risiko verschiedener Baumarten für den gewählten Ort.
Eine Beurteilung der Bodenverhältnisse anhand des Bohrstocks wird als Abgleich mit dem Informationssystem empfohlen.
