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Herr Prof. Wehner, warum haben Sie sich damals für ein Physikstudium in Bayreuth entschieden?

Wehner: Die Entscheidung für die Universität Bayreuth war gesetzt. Zum einen wollte ich aufgrund meines Engagements bei den Pfadfindern nicht aus Bayreuth weg und zum zweiten hätte ich mir ein so unbeschwertes Studium außerhalb meiner Heimatstadt nicht leisten können. Lange war ich mir unschlüssig, ob ich Jura, Chemie oder Physik studieren sollte, habe mich dann aber wegen der guten Vereinbarkeit des Studium mit meinem ehrenamtlichen Engagement für Physik entschieden und es nicht bereut.

Wenn Sie an ihre Studienzeit zurück denken, welche drei Schlagworte kommen Ihnen da in den Kopf?

Herausfordernde Probleme, spannende Forschung, gute Dozenten.

Sie sind gebürtiger Bayreuther. Sind Sie ab und zu noch in Ihrer alten Heimat?

Ja, da meine Eltern und meine Schwester mit ihrer Familie in Bayreuth leben, komme ich nicht mehr oft, aber doch zumindest unregelmäßig nach Bayreuth. Auch hatte ich noch lange Jahre wissenschaftliche Kooperationen mit Helmut Brand, Sander von Smaalen, Stefan Geimer und Andreas Schönleber gehabt, die endgültig erst durch die Übernahme des Vizepräsidentenamtes der Universität Koblenz-Landau zum Erliegen kamen.

Mit wem würden Sie gerne mal einen Tag den Platz tauschen?

Mit der Finanzministerin - in Hoffnung auf danach besser ausgestattete Hochschulen im Land im Allgemeinen und die Universität Koblenz im Speziellen.

Was möchten Sie Studierenden – egal ob an der Uni Bayreuth oder an Ihrer Uni – mit auf den Weg geben?

Studieren Sie, was Sie interessiert, dann fällt der notwendige Einsatz im Studium leichter, aber schauen Sie auch auf den späteren Arbeitsmarkt, damit die Motivation auch ein ganzes Leben bestehen bleibt.

Prof. Dr. Stefan Wehner ist gebürtiger Bayreuther. An der Uni Bayreuth hat er zunächst Physik studiert. Seine Promotion an der Universität Bayreuth im Jahr 1999 hatte den Titel "Die Kinetik der Atom-Adsorbat-Reaktion - Eley-Rideal- oder Hot-atom Prozeß?". Danach arbeitete Wehner an der University of California Riverside, bevor er 2001 zurück nach Bayreuth kam. Seine Habilitation (Titel: "The CO oxidation reaction on Ir(111) surfaces: bistability, noise and spatio-temporal patterns in experiment and modeling.)" hat er im November 2006 ebenfalls an der Universität Bayreuth erlangt. Im gleichen Jahr wurde ihm die Lehrbefähigung im Fach Experimentalphysik erteilt, woraufhin er als Privatdozent und anschließend als akademischer Oberrat am Physikalischen Institut der Universität Bayreuth arbeitete. 2009 wechselte er zunächst als Vertretung der  Professur für Experimentalphysik nach Koblenz, anschließend wurde er  zum Universitätsprofessor und zum Leiter der Abteilung Physik am Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau ernannt. Seit 2019 ist er Vizepräsident der Universität Koblenz-Landau für Forschung, Transfer, Internationalisierung und Digitalisierung. Am Mittwoch, 13.  Juli 2022 wurde Prof. Dr. Stefan Wehner vom Senat der Universität Koblenz zum Präsidenten der künftig eigenständigen Universität Koblenz gewählt. Das Amt des Universitätspräsidenten wird er zum 1. Januar 2023 antreten, ab diesem Zeitpunkt ist auch die Universität Koblenz eigenständig. Wehner ist damit der letzte Vizepräsident der einen Uni und der erste Präsident der selbständigen Universität. 

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Jennifer OpelStellvertretende Pressesprecherin

Universität Bayreuth
Tel: +49 (0)921-555357
E-Mail: jennifer.opel@uni-bayreuth.de

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