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Was hat sich in den mehr als zwei Jahren Pandemie an der Universität Bayreuth geändert?

Prof. Stefan Leible: Die Hochschulen und auch die Uni Bayreuth sind schnell in die digitale Lehre gewechselt. Ich denke, dass wir in der Summe – selbst wenn es für alle herausfordernd war- gut durch die Zeit gekommen sind. Auch wenn wir als Campusuniversität natürlich das Campusleben schon sehr vermisst haben.

Wir sind froh, dass wir zum Sommersemester wieder alle auf dem Campus sind, man sich wieder mehr begegnet und mehr in den Austausch kommt. Es war eine gute Entscheidung, dass wir wieder in den Präsenzbetrieb gegangen sind. Digitale Anreicherungen werden aber bleiben und stetig weiterentwickelt.

Dr. Nicole Kaiser: Was uns natürlich trotz der Pandemie auch intensiv beschäftigt hat ist die High-Tech Agenda. Wir bekommen sehr viele neue Professuren sowie neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wir haben einen Außenstandort in Kulmbach eröffnet. Und gerade das Wachstum und Tatsache, dass wir jetzt mehrere Standorte auch abseits des Hauptcampuses, haben, ist eine Veränderung, die man, wenn man in die Historie der Uni Bayreuth schaut, so in den letzten Jahrzehnten noch nie hatte.

Was hat sich auf dem Campus geändert?

Leible: Es ist wieder Leben eingekehrt, seit wir das Sommersemester mit Präsenzbetrieb gestartet haben. Das sieht man nicht nur bei den Studierenden, sondern ebenso in der Verwaltung und an den Lehrstühlen. Hinzukommt die Berufung vieler neuer Professorinnen und Professoren, zum Beispiel über die High-Tech Agenda, die zu einem großen Wachstum an der Universität Bayreuth geführt hat. Da ist es natürlich umso irritierender, dass wir aufgrund einer geänderten innerbayerischen Mittelverteilung zugleich Stellen einsparen müssen. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir auch dafür gemeinsam gute Lösungen finden.

Kaiser: Insbesondere die High-Tech Agenda stellt uns vor ganz besondere Herausforderungen. Die neuen Stellen müssen auch irgendwo untergebracht werden. Das bedeutet, wir haben viele neue Anmietungen, wie das British-American-Tabacco-Gebäude, in dem wir das Bayerische Batteriezentrum seit 1. Januar untergebracht haben oder auch in Kulmbach. Dort haben wir auf dem ehemaligen Spinnereigelände umfangreich angemietet, beispielsweise im Einkaufszentrum „Fritz“ oder im ehemaligen Verwaltungsgebäude. Im Herbst werden wir auch über dem Busbahnhof noch weitere Flächen bekommen.

Und wie geht es mit den Bauprojekten weiter?

Kaiser: Es geht in sehr guten Schritten voran, was die Planung des Gebäudes für die Afrikastudien angeht Sowie das Gebäude, in dem Entrepreneurship und Innovation unterkommen werden. Das sind die zwei Baumaßnahmen, die auch relativ konkret in den nächsten Jahren stattfinden und nach derzeitiger Planung auch in den nächsten 3-4 Jahren abgeschlossen sein werden.

Neben diesen beiden Projekten gibt es natürlich noch viele weitere. Die Kanalsanierung haben sie alle in den letzten Monaten sicherlich mitbekommen. Und derzeit wird beispielsweise auch unsere Gebäudeleittechnik erneuert. Auch wenn diese Maßnahmen weniger sichtbar sind, sind diese trotzdem genauso wichtig.

Eins der großen Projekte, das den Campus auch immer bewegt ist der Mensaneubau, der aktuell etwas langsamer vorangeht, da uns die anderen Projekte extrem stark beschäftigen. Aber wir sind guter Dinge, dass wir dort nächstes Jahr wieder Fahrt aufnehmen werden.

Haben Sie ein gutes oder eher ungutes Bauchgefühl, wenn Sie sehen, was alles auf uns zukommt?

Leible: Wir wissen, dass es herausfordernde Zeiten sind, nicht nur für die Universität Bayreuth, sondern für unsere Gesellschaft insgesamt – Corona, Klimakrise, Ukrainekrieg... Aber es wäre doch schlecht, wenn wir sagen würden, wir schaffen das nicht. Wir werden gemeinsam mit den Mitarbeitenden in Bayreuth, Kulmbach und Thurnau die Dinge anpacken. Und zwar so, dass wir auch das Heft des Handelns stets in der Hand behalten.

Kaiser: Und wir können uns auf jeden Fall sicher sein, dass uns und allen die mit Anpacken so schnell nicht langweilig wird. 

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Jennifer OpelStellvertretende Pressesprecherin

Universität Bayreuth
Tel: +49 (0)921-555357
E-Mail: jennifer.opel@uni-bayreuth.de

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