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„Hallo, hier ist wieder euer Dieter“ – so beginnen die wohl sympathischsten Filme vom Campus der Universität Bayreuth. Dann kommt Dieter Wolf hinter einem Weihnachtsbaum ins Bild gesprungen, chillt in einem Liegestuhl oder steht im leeren Frischraum und gibt Updates zu den neuesten Regelungen im Mensabetrieb. Oder er preist die neue Campus Box an. Immer aber bedankt er sich bei den Studierenden für ihre Geduld: „Toll, dass ihr so verständnisvoll seid, ihr seid prima!“

„Das meine ich auch so“, sagt Dieter Wolf im Gespräch mit UBTaktuell. „Wir haben es hier mit jungen Menschen zu tun, die vielleicht das erste Mal von zuhause weggezogen sind. Die haben es doch auch nicht leicht, so ganz ohne normales Studentenleben - und trotzdem machen sie geduldig mit.“ Dieter Wolf , 63 Jahre alt, ist der „Leiter Verpflegungsbetriebe“, inoffiziell „der Dieter“ mit einem großen Herz für junge Menschen. „Die werden es nie mehr so schön haben wie im Studium – und dazu wollen wir beitragen.“

Dieter Wolf (vorne) in Aktion

Aufgewachsen ist Dieter Wolf einem Dorf in der Nähe von Bad Überkingen, man hört ihm heute noch an, dass er aus dem Schwäbischen kommt. Mit 15 hat er dort eine Kellnerlehre in einem Landgasthof absolviert und dann Jahrzehnte in der Gastronomie gearbeitet. Mondäne Neueröffnungen bei Mövenpick hat er ebenso mitgemacht wie eine Managementausbildung bei McDonalds. Schließlich der Einstieg in die Systemgastronomie in der BAUR-Kaufwelt in Burgkunstadt und dann 2009 der Start beim SWO an der Uni Bayreuth.

Wolf ist dafür verantwortlich „dass der ganze Betrieb läuft“, sagt er schmunzelnd und macht eine weit ausholende Bewegung hinter seinem Schreibtisch im Büro in den Eingeweiden der Mensa.

In Dieter Wolfs Büro hängen etliche Bilder, Zeitungsausschnitte und Urkunden rund um das eine Hobby von Dieter Wolf: Triathlon – natürlich auch Bilder vom Fun Run in Bayreuth. Ein weiteres Freizeitvergnügen von Wolf sind historische Kostüme, Orden, Porzellan. Nur nicht Essen: „Essen ist für mich Kultur, es ist mir wichtig, dass es da kultiviert zugeht. Aber ich koche nicht gerne. Weißt du, wenn man den ganzen Tag mit Essen zu tun hat…“.
(c) alle Fotos priv.

Gut 100 Mitarbeiter*innen gehören zu den SWO-Verpflegungsbetrieben. Wolf trägt Verantwortung für die Menüs - gemeinsam mit Norbert Ströbel, dem Küchenleiter des SWO, sowie Leon Leichsenring, verantwortlich für die Einkaufslogistik. Aber er sieht seine Aufgabe vor allem auch in der Motivation der Kolleg*innen: „Nimm dich nicht so wichtig, sage ich mir immer, denn: Ich bin zwar für manche der Chef, aber ich bin darauf angewiesen, dass hier alle ihren Job gut und auch gerne machen.“ Für schlechte Laune hat Wolf kaum Verständnis: „Wenn einer müflig schaut, was bei den Franken ja öfter vorkommt als anderswo, dann sag ich natürlich was, wir sind hier ja im Service!“ Wolf selber scheint 24/7 gut gelaunt. Das hat er im Service gelernt: „Wenn ich fröhlich und freundlich war, gab es einfach mehr Trinkgeld. Und meine Vorgesetzten haben es auch geschätzt.“ Und schließlich ist es etwas Grundsätzliches: „Die Welt ist doch schon kompliziert genug, da ändert es auch nichts, wenn ich grimmig bin“, sagt Dieter Wolf.

Gute Laune behielt er auch noch, als quasi von einem auf den anderen Tag die Mensen in Oberfranken wegen der Pandemievorschriften dichtmachen mussten. Essen to go? Essen vor Ort? Mit Mundschutz? Ohne? Vollbesetzt? Mit Abstand? Da haben Dieter Wolf und Leon Leichsenring aus der Internen Revision des SWO begonnen, kleine Filmchen für die Sozialen Medien zu drehen. Dass die innerhalb von Tagen bis zu 4000 Aufrufe hatten, hat Wolf selber überrascht. Der Mensa-Leiter hat es damit zu einer gewissen Prominenz gebracht.

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